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Ayurveda - Massagen Nach dieser Lehre war anfangs reines Bewusstsein, bezeichnet auch mit den Begriffen „Gott“ oder „Leere“. Durch Konzentration auf sich selbst bildeten sich demnach beseelte Lichtwesen. Durch Herabsetzung deren Schwingungen entstand der Ur- Ton „Aum“ oder auch „Om“ und daraus der Äther, das 1.Element. Aus Äther ergab sich der Wind, aus Wind das Feuer, aus Feuer das Wasser und aus dem Wasser die Erde. Dieses dynamische System aus Körper, Geist und Seele wird durch 3 Bioenergien/ Doshas gesteuert die sich im Idealfall in harmonischem Gleichgewicht zueinander befinden: Vata - Äther/Luft: die biomotorische Kraft, steuert alle Bewegungsabläufe Pitta - Feuer/Wasser: die biometabolische Kraft, steuert den Stoffwechsel Kapha -Wasser/Erde die biomaterielle Kraft, gibt dem Körper seine Gestalt Sie bestimmen aber auch den Charakter und Typus eines Menschen und sind in individuell unterschiedlichem Verhältnis zueinander wirksam. Wesentliches Ziel des Ayurveda ist es die Doshas im Gleichgewicht zu halten und die Immunkraft (Ojas) zu stärken. Besonders wichtig ist dies in unserer beschleunigten Zeit mit ihrer Reizüberflutung, dem ständig wachsenden Druck im Arbeitsbereich und der nicht immer ausgewogenen Ernährung. Eine Möglichkeit uns wieder der Ausgeglichenheit von Körper-Seele-Geist zu nähern sind die verschiedenen Ayurveda Massagen, die von Ayurveda PraktikerInnen mit einer mehrjährigen Ausbildung durchgeführt werden sollten. Denn die Qualität der Massage hängt in hohem Maße von der Qualität der/des Ayurveda Praktikerin/Praktikers ab. Zu Beginn der Massage sollte immer ein umfassendes Anamnesegespräch stehen bei dem sich die Ayurvedapraktikerin einen Überblick über den „Ist-Zustand“ der Kundin/des Kunden verschafft. Unter Einbindung verschiedener Methoden wie z.B. Diagnostik von Puls, Zunge, Haaren, Haut und Nägel, die Bestimmung des Verhältnisses der Doshas zueinander,… Aus dieser ganzheitlichen Wahrnehmung heraus wird die im Moment passende, wohltuende und ausgleichende Behandlung für die betreffende Person bestimmt. Die Massagen
Diese wohl bekannteste indische Massage hat eine ausgleichende Wirkung auf die Doshas im feinstofflichen und körperlichen Bereich. Durch sie wird das Gewebe (Dhatus) entgiftet und die Körperkanäle (Srotas) gereinigt. 7 Positionsenergie Massage Bei dieser Technik werden 7 verschiedene Körperpositionen für die massierte Person unterschieden. Durch die verschiedenen Körperstellungen kommt es zur Vereinigung der Shiva und Shaktienergie im Herzen: Shiva –Himmel, Shakti-Erde, Udvartana – Trockenmassage mit Kräuterpulver Diese eher feste Massage wird mit einem Kräuterpulver, beginnend bei den Füßen aufwärts, durchgeführt. Dadurch werden Fettkanäle geöffnet, bei Übergewicht und schlaffem Bindegewebe, sowie bei Cellulite und hohem Cholesterinspiegel wirkt sie tiefenreinigend- die Haut wird sanft und schön. Marma Point Massage Marmapunkte sind Sammelpunkte der Lebensenergie Prana. Prana verbindet alle Sinne, Körper und alle Aspekte unseres Energiefeldes mit dem Universum. Klassisch sind 108 Punkte bekannt, aber vermutlich gibt es noch einige mehr. Hauptaufgabe der Maramtherapie ist die Beseitigung von Blockaden und die Normalisierung des Vata. Stockmassage Hier wird der Körper mit 2 verschiedenen Stöcken behandelt um Verspannungen zu lösen und Energiekanäle zu öffnen. Kansu – Fußsohlenmassage Die mit einer kleinen Kupferschale durchgeführte Massage wird bevorzugt bei Müdigkeit, Hitze im Körper sowie „brennenden Fußsohlen“ angewandt. Sie wirkt auch auf die Augen, ist gut bei Verdauungsproblemen und hilft bei der Verarbeitung von emotionalen Erlebnissen. Pendaswed – Kräuterstempelmassage Diese Ganzkörpermassage wird, beginnend bei den Fußsohlen aufwärts, mit 2 heißen Kräutersäckchen durchgeführt. Samvahana – die Königinnen Massage Die Königin der Ayurveda Massagen war ursprünglich nur indischen Königinnen vor ihrer Hochzeit vorbehalten. Netra Basti - Augenguss Ein Teigring wird um das Auge gelegt; warmes Ghee oder eine warme Milchkräutermischung fließt auf das Auge, das in gewissen Abständen geöffnet wird so dass die Flüssigkeit eindringen kann. Sehr wohltuende Anwendung bei brennenden Augen, Netzhautstörungen, Druck, Anspannung, Sehstörungen und Narben. Shirodhara - Stirnguss Nach dem einölen des gesamten Körpers wird eine warme Ölkräutermischung sanft und gleichmäßig auf die Stirn gegossen. Die Dauer des Gusses beträgt ca. 20 bis 30 Minuten. Ayurveda mit all seinen Anwendungen – eine wundervolle Möglichkeit der Gesundenvorsorge! In Zusammenarbeit mit:
Bettina Herzog 1080 Wien zum Eintrag » |