Alle Arten von pigmentierten Nävi können auch als Pigmentflecken bezeichnet werden.
Durch historische Entwicklungen gibt es leider einige sprachliche Überschneidungen, was die Bezeichnung von pigmentierten Nävi betrifft:
In der Umgangssprache werden zur Beschreibung von gutartigen, bräunlichen Flecken auf der Haut Begriffe wie „ Muttermal“ oder „Leberfleck“ verwendet, die sich jedoch nicht exakt auf dermatologische Begriffe umlegen lassen. Ein "Leberfleck" entspricht meist einer Lentigo oder einem Nävuszellnävus, während der Ausdruck „Muttermal“ in der Regel als Überbegriff für alle gutartigen, umschriebenen Hautveränderungen verwendet wird (Fachausdruck: "Nävus").
Die genaue Zuordnung der verschiedenen Arten von Pigmentnävi zu den „Muttermalen“ eines Menschen, und damit eine Einschätzung des Melanomrisikos kann nur ein Hautarzt oder ein anderer in der Dermatologie erfahrener Arzt vornehmen.
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